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Erlebnis Rennsportsimulation als Wissenschafts-Praxis-Transfer

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Autobegeisterte tauschen vier Räder gegen High-Tech-Simulation im Living Lab der Hochschule Mittweida

Das Foto zeigt eine männliche Peson mit Basecap. dei Hände an einem Lenkrad, der Bliclk auf die Monitore eines Fahrsimulators gerichtet.
Living Lab der Hochschule Mittweida: Nah an der Wirklichkeit - und auch jenseits des Grenzbereichs ohne Blessuren.

Wenn autobegeisterte Menschen ihre echten Fahrzeuge gegen den Simulator tauchen sollen, muss man ein bisschen Überredungskunst aufbringen oder Neugier wecken – und idealerweise die Erwartungen nicht enttäuschen.

Das ist dem Living Lab „Motion-Simulation & Softwareentwicklung“ der Hochschule Mittweida jedenfalls gelungen, als im April Mitglieder des Königlich Sächsischen Automobil-Clubs (KSAC) die Hochschule besuchten. Auf unterschiedlichen Simulatoren und Fahrzeugen haben sie die verfügbare Simulator-Hardware intensiv getestet. Passen Fahrzeugeigenschaften und Simulator-Konfigurationen zum realen Fahrverhalten? Welche Einflussfaktoren sind dabei entscheidend? Und wie hoch ist der individuelle Stresslevel unter Laborbedingungen? Fragen, die zwischen sportlichem Ehrgeiz und jeder Menge Spaß an diesem Tag beantwortet werden konnten.

Die rennsporterfahrenen Mitglieder des KSAC fuhren sowohl im Team als auch einzeln in unterschiedlichen Fahrzeug-Strecken-Kombinationen – ein echter Härtetest für Mensch und Maschine. Mit am Start: Der im Forschungsprojekt„xBloks – Blockchain-basiertes eSports Profiling“ konstruierte zweisitzige Komplexdemonstrator, der als Hardwareplattform zur Entwicklung blockchain-basierter Absicherungskonzepte im eSports-Bereich dient. „xBloks ist ein Projekt der Blockchain-Schaufensterregion Mittweida und kann insofern per Definition nicht im Elfenbeinturm bleiben. Wir wollen unsere Projektergebnisse einerseits einer breiten Öffentlichkeit begreifbar machen und andererseits auch in die Praxis transferieren. Events wie diese bieten uns hierfür eine hervorragende Plattform“, so Professor Christian Roschke, Projektleiter von xBloks.

Das Living Lab der Hochschule Mittweida als interdisziplinäres Ausbildungs- und Forschungslabor mit dem Forschungsschwerpunkt „Immersive Experience“ greift auf ein breites Kooperationsnetzwerk zu. „Das Living Lab und xBloks gehören zusammen: Die im Projekt xBloks mit dem zweisitzigen Komplexdemonstrator generierten Fahrdaten können als Datenbasis für unterschiedliche Lehrveranstaltungen rund um das Thema Datenanalyse & Künstliche Intelligenz an der Hochschule Mittweida einfließen. Das Projekt xBloks kann wiederum auf das Partnernetzwerk des Living Lab in der Wirtschaft zurückgreifen“, so Professor Matthias Vodel, Initiator und Leiter des Living Lab.

Anwendungsnähe in Forschung und Lehre gehört zur Identität der Hochschule Mittweida. Alle fünf Fakultäten leben das. Für die Fakultät Angewandte Computer‐ und Biowissenschaften, an der das Living Lab angesiedelt ist, betont deren Dekan Professor Marc Ritter: „Der Transfer zwischen Forschung und Praxis ist schon in den Studiengängen der Fakultät ein wichtiger Bestandteil. Erst der Transfer von Theorie zu Praxis ermöglicht unseren Studierenden echtes Begreifen.“